Vernichtungsverbot gilt bereits
Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Schuhe nicht mehr vernichten. Wer Bestände, Retouren und Verbleib strukturiert dokumentiert, kann die Einhaltung belegen.
Schuhe sind neben Bekleidung die einzige Produktgruppe, für die schon heute eine ESPR-Pflicht greift: Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Schuhe nicht mehr vernichten. Der Produktpass selbst folgt voraussichtlich ab 2027. Mit SolveDPP dokumentieren D2C-Sneaker- und Schuhmarken auf Shopify Materialien je Bauteil, Herkunft, Chemikalien und Reparierbarkeit – per QR-Code direkt am Produkt.
Schuhe werden in der Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 gemeinsam mit Textilien geregelt – in zwei Stufen. Stufe eins läuft bereits: Seit dem 19. Juli 2026 ist es großen Unternehmen nach Artikel 25 untersagt, unverkaufte Schuhe und Bekleidung zu vernichten; mittlere Unternehmen folgen am 19. Juli 2030. Das ist geltendes Recht, keine Ankündigung – und der Unterschied zu jeder anderen Produktgruppe. Stufe zwei ist der Produktpass selbst: Der delegierte Rechtsakt für Textilien und Schuhe ist noch nicht verabschiedet. Er wird nach aktueller EU-Planung voraussichtlich um 2027 erwartet, gefolgt von einer Übergangsfrist von voraussichtlich rund 18 Monaten. Wer die Datenbasis jetzt aufbaut, bedient beide Stufen ohne Zeitdruck.
Der DPP für Schuhe schlüsselt die Materialzusammensetzung je Bauteil auf – Obermaterial, Futter, Laufsohle und Decksohle –, dokumentiert die Herkunft je Produktionsschritt und weist eingesetzte Chemikalien und besorgniserregende Stoffe aus, etwa die Art der Gerbung oder den Einsatz von PFAS. Dazu kommen Angaben zur Reparierbarkeit einschließlich Neubesohlung, Rezyklatanteile und Rücknahmewege – abrufbar per QR-Code direkt am Schuh.
Seit dem 19. Juli 2026 dürfen große Unternehmen unverkaufte Schuhe nicht mehr vernichten. Wer Bestände, Retouren und Verbleib strukturiert dokumentiert, kann die Einhaltung belegen.
Obermaterial, Futter, Laufsohle und Decksohle getrennt erfassen – inklusive Rezyklatanteilen und Materialangaben je Komponente.
Gerberei, Schaftfertigung, Sohlenherstellung und Endmontage einzeln dokumentieren – die Lieferkette bleibt bis zum fertigen Schuh nachvollziehbar.
Gerbverfahren, PFAS-Einsatz und weitere besorgniserregende Stoffe strukturiert hinterlegen und mit Prüfberichten belegen.
Jedes Modell erhält eine öffentliche DPP-Seite mit QR-Code – für Innenzunge, Etikett, Karton oder Produktseite im Shop.
Pflichtfelder werden validiert und versioniert – ganz ohne eigenes Entwicklungsteam oder Tabellen-Chaos.
Das Beispiel zeigt die öffentliche DPP-Seite eines Schuhs, wie Endkundinnen und Behörden sie per QR-Code sehen – jedes Element erfüllt eine konkrete ESPR-Anforderung.
Jeder Artikel erhält eine eigene DPP-URL – erreichbar ohne App und ohne Login.
Obermaterial, Futter, Laufsohle und Decksohle getrennt aufgeschlüsselt – inklusive Rezyklatanteil.
Gerbverfahren, PFAS-Prüfung und Zertifikate als prüfbare Nachweise direkt am Produkt.
Name, Marke und Artikelnummer eindeutig zugeordnet – mit QR-Code fürs Etikett.
Produktionsschritte von der Gerberei bis zur Endmontage – transparent je Station.
Neubesohlung und Rücknahmewege verlängern die Nutzungsdauer des Schuhs.
Von der Datenerfassung bis zum QR-Code am Produkt: SolveDPP führt Ihr Team strukturiert durch den DPP-Prozess – ohne Tabellen-Chaos und ohne eigenes IT-Projekt.
Produkt-, Material- und Lieferkettendaten pro Artikel erfassen – manuell, per CSV- oder Shopify-Import. KI-Auto-Complete füllt wiederkehrende Felder vor.
Die Feldvalidierung prüft die Pflichtangaben der jeweiligen Verordnung und weist auf Lücken hin – bevor der Produktpass veröffentlicht wird. Alle Änderungen bleiben versioniert.
Jeder Artikel erhält eine öffentliche DPP-Seite mit QR-Code. Endkundinnen, Handel und Behörden sehen die Nachweise direkt am Produkt.
Ein verbindliches Datum steht noch nicht fest. Schuhe werden gemeinsam mit Textilien geregelt; der delegierte ESPR-Rechtsakt ist noch nicht verabschiedet und wird nach aktueller EU-Planung voraussichtlich um 2027 erwartet, gefolgt von einer Übergangsfrist von voraussichtlich rund 18 Monaten. Bereits geltendes Recht ist dagegen das Vernichtungsverbot nach Artikel 25 seit dem 19. Juli 2026. Eine Übersicht aller Stichtage finden Sie unter Alle DPP-Fristen im Überblick.
Beides steht in derselben Verordnung, greift aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das Vernichtungsverbot gilt seit dem 19. Juli 2026 für große Unternehmen und ab dem 19. Juli 2030 auch für mittlere Unternehmen; kleine und Kleinstunternehmen sind ausgenommen. Der Produktpass folgt später mit dem delegierten Rechtsakt. Die Daten, die Sie heute für Verbleib und Ausnahmen nachweisen müssen, sind dieselben, die später in den Produktpass einfließen. Die ausführliche Einordnung steht im Wissensbeitrag Vernichtungsverbot für Textilien und Schuhe.
Voraussichtlich die Materialzusammensetzung je Bauteil (Obermaterial, Futter, Laufsohle, Decksohle), die Herkunft je Produktionsschritt, eingesetzte Chemikalien und besorgniserregende Stoffe wie Gerbstoffe oder PFAS, Angaben zur Reparierbarkeit einschließlich Neubesohlung, Rezyklatanteile sowie Rücknahme- und Recyclinghinweise. Für reine Textilsortimente gibt es eine eigene Seite: DPP für Textilunternehmen. SolveDPP passt das Datenmodell an den finalen Rechtsakt an.
Sehen Sie in einer Demo, wie SolveDPP Ihr Schuhsortiment dokumentiert – vom Vernichtungsverbot, das heute schon gilt, bis zum Produktpass nach dem delegierten Rechtsakt.